31.01.2007

Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf Neuerungen und Veränderungen in 2007 hielten Hausoberer Heinrich Lake und Jörg Schneider, kommissarischer Kaufmännischer Direktor des Hospitals im Rahmen des Neujahrsempfanges.
Schneider: "Fordern und fördern Sie uns
St.-Marien-Hospital will sich den neuen Anforderungen stellen

Zu Zeiten der Gesundheitsreform weht den Krankenhäusern
als Kostenverursacher der Nation der Wind hart ins Gesicht.
Den Anforderungen will sich das St.-Marien-Hospital Marsberg stellen, "um den wichtigen Dienst, den unser Krankenhaus für Marsberg und Umgebung leistet, auch weiterhin anbieten zu können". Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf Neuerungen und Veränderungen in 2007 hielten Hausoberer Heinrich Lake und Jörg Schneider, kommissarischer Kaufmännischer Direktor des Hospitals im Rahmen des Neujahrsempfanges.
Geladen waren neben der Geistlichkeit und Bürgermeister
Klenner Mitglieder des kath. Krankenhausvereins, des Hospizvereins, der Krankenhaus-Seelsorge, der Patientenfürsprecher, Mitarbeiter der Rettungswache sowie die Mitarbeiter des Hauses.
Es sei nicht gerade leicht, so Hausoberer Lake, die unternehmerischen Bedingungen mit den Erwartungen der
Menschen zu koppeln, eine wohnortnahe medizinische
Versorgung und Arbeitsplätze zu sichern und dabei zusehen zu müssen, wie andere Einrichtungen schließen.
Das vergangene Jahr sei von zahlreichen Veränderungen geprägt gewesen, sagte der kommissarische Direktor Schneider. Am 1. März trete der neue Kaufmännische Direktor seinen Dienst an. Neubesetzungen gab es auch in der zentralen Aufnahme, der
Ernährungsberatung im Qualitätsmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit. Die ehemalige Pforte wurde zu einer Infozentrale umgebaut und im Gesundheitszentrum neue Geräte gekauft und Kurse angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum Bad Wünnenberg soll intensiviert werden. Patienten der Endoprothetik aus dem Brüderkrankenhaus Paderborn seien zur vollsten Zufriedenheit in Marsberg operiert worden.
Bei der Knie-Endoprothetik sei die Mindestmenge der vorgeschriebenen Operationen locker überschritten worden.
Schneider: "Wir können das nur leisten, wenn die Qualität auch wahrgenommen wird, unterstrich Schneider. Um den Weg in die Zukunft beschreiten zu können, "entwickeln wir uns weiter und tun, was in unserer Macht steht".
Der Bund verlange Krankenhaussanierungsbeiträge.
Die fehlenden 70 000 Euro im Budget müssten komprimiert
werden. Hinzu kämen die Mehrwertsteuererhöhungen und höhere Energiekosten.
Trotzdem wolle das Haus die Leistungen steigern. Kooperationen
sollen intensiviert werden. Es sollen urologische und neurochirurgische Sprechstunden angeboten werden mit ambulanten wie stationären Operationen. Das Gesundheitszentrum soll erweitert werden, die Patientenzimmer komfortmäßig erweitert werden. "Fordern und fördern sie uns", so Schneider an die Gäste. "Stehen Sie hinter und zu Ihrem Krankenhaus. Wir sind für Sie da und hoffen, dass auch Sie für uns da sind."
Text und Bild: Westfalen Post