16.10.2025
Zentrum für Alterstraumatologie wurde erfolgreich rezertifiziert
Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat das Zentrum für Alterstraumatologie am St.-Marien-Hospital Marsberg erneut zertifiziert. Damit wird bestätigt, dass betagte Patienten, die nach einem Knochenbruch behandelt werden müssen, hier eine besonders hochwertige und umfassende Versorgung erhalten.
Gerade im
höheren Lebensalter führen Stürze häufig zu Knochenbrüchen oder Prellungen.
Hinzu kommt, dass viele Betroffene mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben. Um
diesen komplexen Situationen gerecht zu werden, arbeitet im
Alterstrauma-Zentrum ein ganzes Team zusammen: Unfallchirurgen und
Altersmediziner, Pflegekräfte mit spezieller Geriatrie-Erfahrung, Therapeuten,
Logopäden, Neuropsychologen und Sozialarbeiter. Gemeinsam verfolgen sie ein
Ziel – den Patientinnen und Patienten ihre Mobilität und ihre Selbstständigkeit
so weit wie möglich zurückzugeben.
„Jede
Patientin und jeder Patient erhält ein geriatrisches Assessment, bei dem wir
die individuellen Risiken und Einschränkungen genau erfassen“, erklärt
Oberärztin Dr. Ulrike Sprenger, Fachärztin für Chirurgie. „Darauf bauen wir den
gesamten Therapieplan auf.“ Dieser erstreckt sich meist über drei Wochen und
wird im Verlauf des Krankenhausaufenthalts angepasst.
Chefarzt Dr.
Ralf Beyer, Leiter der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, betont: „Die
Rezertifizierung zeigt, dass unser Team hervorragende Arbeit leistet – davon
profitieren die Patienten, die wir behandeln.“ Für die Menschen in der Region
sei eine sichere und wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet.


