19.12.2025
Als Bärbel Schultze aus Bad Arolsen im Gartenschuppen eine Treppe herunterstolpert, ist zum Glück ihr Mann zuhause. Der bringt sie mit dem Auto ins St.-Marien-Hospital in Marsberg und ist froh, als sich das Team der Zentralen Notaufnahme sofort um seine Frau kümmert.
Die
Ferse ist viermal gebrochen. Nachdem der Bluterguss abgeschwollen ist, wird
Bärbel Schultze von Oberarzt Mohammed Alshwebani operiert: Er setzt eine Platte
ein, um den verletzten Fuß zu stabilisieren.
In der Geriatrie des St.-Marien-Hospitals trifft die Patientin auf Petra Bathe. Die Chirurgin ist Leitende Oberärztin der Abteilung. „Für Patientinnen wie Bärbel Schulte ist unsere zweiwöchige Komplexbehandlung ideal. Nach so einem Sturz mit komplizierten Frakturen geht es darum, Betroffene wieder fitzumachen für ihren Alltag und die Selbstständigkeit wiederherzustellen.“
Petra
Bathe arbeitet in einem multiprofessionellen Team. So kümmern sich unter
anderem Physiotherapeuten um Bärbel Schultze. Sie wird mit einer
Fersenentlastungsorthese entlassen. Die sportliche 79Jährige sagt: „Ich muss
noch ein wenig Geduld haben, dann bin ich wieder fit. Die Teams der Chirurgie
und der Geriatrie haben mich auf meinem Weg zurück auf beide Beine toll
begleitet“.
Chirurgin und
Geriaterin Petra Bathe ist seit knapp drei Jahren im St.-Marien-Hospital tätig.
Die gebürtige Marsbergerin und hat ihre Facharztausbildung in Köln, Arnsberg und Paderborn absolviert:
„Ich freue mich über jede Patientin und jeden Patienten, der das
St.-Marien-Hospital mit einem mutigen Blick nach vorne verlässt – so wie Bärbel
Schultze.“
Geriatrische
Komplexbehandlung
Die Geriatrie des St.-Marien-Hospitals
hat das Qualitätssiegel des Bundesverbands Geriatrie. Dabei handelt sich um ein
von Experten entwickeltes Qualitätsmanagementverfahren, das die hohe
Versorgungsqualität der Abteilung dokumentiert. Wesentliche Bestandteile der
Zertifizierung sind personelle Ressourcen und fachliche Kompetenzen. Das multidisziplinären Team besteht aus Fachärzten,
geriatrischen Fachpflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen und
Neurologen, Logopäden, Ernährungsberatern, Sozialarbeitern und Seelsorgern.
