08.07.2026

Neu: Endoskopie-Aufwachraum im St.-Marien-Hospital Marsberg

Die Nachfrage nach endoskopischen Eingriffen ist gestiegen. Um dem gerecht zu werden, hat das St.-Marien-Hospital in Marsberg (MHM) kürzlich einen neuen Aufwachraum eröffnet. In dem Raum stehen für die Versorgung ambulanter und stationärer Patienten vier Betten zur Verfügung.

Im MHM werden durchschnittlich 35 ambulante und 8 stationäre endoskopische Verfahren pro Woche durchgeführt, unter anderem Magen-Darm-Spiegelungen, Herzultraschall-Untersuchungen oder Lungenspiegelungen. Die Eingriffe dauern in der Regel 30 bis 45 Minuten. Im Anschluss wird der Patient für rund 1,5 Stunden in dem neu eingerichteten Aufwachraum überwacht. Dort werden die Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung) überwacht.

Sollten Schmerzen oder Unwohlsein auftreten, kann nach Rücksprache mit dem Arzt direkt gehandelt werden. Erst wenn klar ist, dass die Untersuchung gut überstanden ist, darf der Patient das Krankenhaus verlassen oder zurück auf die Station.

„Der neue Aufwachraum liegt nur wenige Meter neben den Untersuchungsräumen. Es ist praktisch, dass wir kurze Wege haben – auch für den Patienten“, sagt Pflegefachkraft Patricia Schillmann. Sie ist hauptamtlich im neuen Aufwachraum tätig und begleitet die Patienten eng.

Die Wartezeit auf eine endoskopische Untersuchung beträgt im St.-Marien-Hospital derzeit etwa sechs Wochen. Das Einzugsgebiet ist groß: Es kommen Patienten aus Brilon, Winterberg, Büren, Bad Arolsen und Warburg. Patienten können sich im Sekretariat der Endoskopie (1. Stock, Zimmer 159) persönlich melden oder unter 02992 - 605-1590 anrufen. Benötigt wird die Überweisung vom Hausarzt und die Versicherungskarte.

Patricia Schillmann im neuen Aufwachraum

Patricia Schillmann ist im neuen Aufwachraumraum des St.-Marien-Hospitals für die Patienten da. In den schwarzen Boxen lagern ambulante Patienten ihre Wertgegenstände.