24.04.2026
Saubere Hände sind Gold wert
Die Händedesinfektion ist das A und O beim Kampf gegen Keime. Das St.-Marien-Hospital in Marsberg (MHM) nimmt deswegen an der „Aktion Saubere Hände“ teil. Vor wenigen Tagen wurde das Hygiene-Team mit dem Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet – zum zweiten Mal in Folge.
Um
Mitarbeitende, Patienten und Besucher für die Händedesinfektion zu
sensibilisieren, gibt es im MHM verschiedene Aktivitäten. „Hygiene ist immer
Teamwork. Mit dem Gold-Zertifikat beweisen wir, dass wir unter unseren
Mitarbeitenden und unter unseren Patientinnen ein hohes Bewusstsein für die
korrekte Händedesinfektion im richtigen Moment geschaffen haben“, sagt Uwe
Riedesel, Leiter des Hygiene-Teams.
Das
Hygiene-Team hat die Desinfektionsmittelverbräuche auf den Stationen ermittelt
und sie in Relation zu den Belegungszahlen gesetzt. „Transparenz ist wichtig,
nur so können wir besser werden“, sagt Viktoria Felsinger, die das Projekt
geleitet hat. Die Reports des Hygiene-Teams werden regelmäßig intern
veröffentlicht und mit den einzelnen Abteilungen und Stationen besprochen und
ausgewertet.
Um
das Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ zu bekommen, braucht es viele
einzelne Bausteine. Zum einen erfüllt das MHM die Anforderungen für die
vorgeschriebene Anzahl an Spendern pro Station: Diese Anzahl ist abhängig von
der Bettenzahl in dem jeweiligen Patientenzimmer. Zum anderen führt das Team
zusätzlich zu dem erfassten Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln
detaillierte Beobachtungen auf den Stationen durch. Dafür gibt es auf jeder
Station so genannte „Compliance-Beauftragte“, die prüfen, ob alle Standards der
Händedesinfektion umgesetzt werden. „Die Compliance-Beauftragten gehen mit den
Kolleginnen auf den Stationen ins Gespräch, sollte es Verbesserungsbedarfe
geben. Wir ermitteln gemeinsam Ziele und führen Schulungen durch“, so
Felsinger.
Die
im richtigen Moment angewandte Händedesinfektion sei Dreh- und Angelpunkt des
Hygienemanagements, weiß Daniela Siedhoff, stellvertretende Pflegedirektorin
des MHM: „Uns geht es um die Sicherheit der Patienten und unserer
Mitarbeitenden.“


